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(1) Als ich bei meinen Schafen wacht
Ein Engel mir die Botschaft bracht.
R: Des bin ich froh, bin ich froh,
Froh, froh, froh, o, o, o!
- - : Benedicamus Domino. : - -
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(2) Er sagt', es soll geboren sein
Zu Bethlehem ein Kindelein
R
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(3) Er sagt, das Kind läg da im Stall
Und soll die Welt erlösen all.
R
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(4) Als ich das Kind im Stall gesehn
Nicht wohl konnt ich von dannen gehn.
R
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(5) Das Kind zu mir sein' Äuglein wandt,
Mein Herz gab ich in seine Hand.
R
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(6) Demütig küßt' ich seine Fuß',
Davon mein Mund ward zuckersüß.
R
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(7) Als ich heimging, das Kind wollt' mit
Und wollt' von mir abweichen nit.
R
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(8) Das Kind legt' sich an meine Brust
Und macht' mir da all' Herzenslust
R
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(9) Den Schatz muß ich bewahren wohl,
So bleibt mein Herz der Freuden voll.
R
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(1) Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen,
Wie glänzt er festlich, lieb und mild,
Als spräch' er: ,,Wollt in mir erkennen
Getreuer Hoffnung stilles Bild.''
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(2) Die Kinder stehen mit hellen Blicken,
Das Auge lacht, es lacht das Herz,
O fröhlich, seliges Entzücken,
Die Alten schauen himmelwärts.
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(3) Zwei Engel sind hereingetreten,
Kein Auge hat sie kommen sehn,
Sie gehn zum Weihnachtsbaum und beten
Und wenden wieder sich und gehn.
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(4) Gesegnet seid ihr alten Leute,
Gesegnet sei du kleine Schar !
Wir bringen Gottes Segen heute
Dem braunen wie dem weißen Haar !
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(5) Zu guten Menschen, die sich lieben,
Schickt uns der Herr als Boten aus,
Und seid ihr treu und fromm geblieben,
Wir treten wieder in dies Haus !
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(6) Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen
Unsichtbar jedes Menschen Blick
Sind sie gegangen wie gekommen,
Doch Gottes Segen bleibt zurück.
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(1) Es ist ein Ros entsprungen
aus einer Wurzel zart,
wie uns die Alten sungen,
von Jesse kam die Art
und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter,
wohl zu der halben Nacht.
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(2) Das Röslein, das ich meine,
davon Jesaja sagt,
hat uns gebracht alleine
Marie die reine Magd.
Aus Gottes ew'gem Rat
hat sie ein Kind geboren
welches uns selig macht.
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(3) Das Blümlein so kleine,
das duftet uns so süß,
mit seinem hellen Scheine
vertreibt's die Finsternis:
Wahr' Mensch und wahrer Gott,
hilft uns aus allem Leide,
rettet von Sünd' und Tod.
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(4) O Jesu, bis zum Scheiden
aus diesem Jammertal
laß Dein Hilf uns geleiten
hin in den Freudensaal,
in Deines Vaters Reich,
da wir Dich ewig loben.
O Gott, uns das verleih.
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(1) - - : Es ist für uns eine Zeit angekommen,
es bringt uns eine große Gnad. : - -
Unser Heiland Jesus Christ,
der für uns, der für uns,
der für uns Mensch geworden ist.
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(2) - - : Es sandte Gott seinen Engel vom Himmel
zur Jungfrau hin nach Nazareth. : - -
,,Sei gegrüßt, du Jungfrau rein,
den aus dir, denn aus dir,
will der Herr geboren sein.!''
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(3) - - : Maria hörte des Höchsten Begehren,
sich neigend sie zum Engel sprach: : - -
Sie, ich bin des Herren Magd,
mir gescheh, mir gescheh,
mir gescheh, wie du gesagt.
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(4) - - : Und es erging ein Gebot des Kaisers,
daß alle Welt geschätzet wird. : - -
Josef und Maria voll Gnad
zogen hin, zogen hin,
zogen hin zur Davidstadt.
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(5) - - : Es war kein Raum in der Herberg zu finden,
es war kein Platz für arme Leut. : - -
In dem Stall bei Esel und Rind
kam zur Welt, kam zur Welt,
kam zur Welt das heil'ge Kind.
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(6) - - : Es waren Hirten bei Nacht auf dem Felde,
ein Engel dort erschienen ist: : - -
Fürcht euch nicht, ihr Hirtenleut!
Fried und Freud, Fried und Freud,
Fried und Freud verkündt ich heut!
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(7) - - : Denn euch ist heute der Heiland geboren,
der euer Herr und Retter ist. : - -
Dieses Zeichen merkt euch gut:
Gottes Kind, Gottes Kind,
Gottes Kind in der kalten Krippe ruht!
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(8) - - : Sie liefen eilend und suchten und fanden,
was auf dem Felde verkündet ward. : - -
Unsern Heiland Jesus Christ,
der für uns, der für uns,
der für uns Mensch geworden ist.
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(9) - - : Vom Morgenlande drei Könige kamen,
ein Stern führt sie nach Bethlehem. : - -
Myrrhen, Weihrauch und auch Gold,
brachten sie, brachten sie,
brachten sie dem Kindlein hold.
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(1) Fröhlich soll mein Herze springen,
dieser Zeit, da vor Freud'
alle Engel singen.
Hört, hört, wie mit vollen Chören
alle Luft Laute ruft:
Christus ist geboren!
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(2) Heute geht aus seiner Kammer
Gottes Held, der die Welt
reißt aus allem Jammer.
Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute.
Gottes Kind, das verbind't
sich mit unserm Blute.
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(3) Sollt uns Gott nun können hassen,
der uns gibt, was er liebt
über alle Maßen?
Gott gibt, unserm Leid zu wehren,
seinen Sohn aus dem Thron
seiner Macht und Ehren.
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(4) Sollte von uns sein gekehret,
der sein Reich und zugleich
sich uns selbst verehret?
Sollt' uns Gottes Sohn nicht lieben,
der jetzt kömmt, von uns nimmt,
was uns will betrüben?
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(5) Hätte vor der Menschen Orden
unser Heil einen Greu'l,
wär'er nicht Mensch worden.
hätt' er Lust zu unserm Schaden,
ei, so würd' unsre Bürd'
er nicht auf sich laden.
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(6) Er nimmt auf sich, was auf Erden
wir getan, gibt sich an,
unser Lamm zu werden,
unser Lamm, das für uns stirbet
und bei Gott für den Tod
Gnad' und Fried' erwirbet.
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(7) Nun, er liegt in seiner Krippen,
ruft zu sich mich und dich,
spricht mit süßen Lippen:
Lasset fahr'n, o liebe Brüder,
was euch quält, was euch fehlt,
ich bring' alles wieder.
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(8) Ei, so kommt und laßt uns laufen!
Stellt euch ein, groß und klein,
eilt mit großem Haufen!
Liebt den, der vor Liebe brennet;
schaut den Stern, der uns gern
Licht und Labsal gönnet.
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(9) Die ihr schwebt in großen Leiden,
sehet, hier ist die Tür
zu den wahren Freuden.
Faßt ihn wohl, er wird euch führen
An den Ort, da hinfort
Euch kein Kreuz wird rühren.
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(10) Wer sich fühlt beschwert im Herzen,
wer empfind't seine Sünd'
und Gewissensschmerzen,
Sei getrost, hier wird gefunden,
der in Eil' machet heil
die vergift'ten Wunden.
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(11) Die ihr arm seid und elende,
kommt herbei, füllet frei
eures Glaubens Hände!
Hier sind alle guten Gaben
und das Gold, da ihr sollt
euer Herz mit laben.
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(12) Süßes Heil, laß dich umfangen,
laß mich dir, meine Zier,
unverrückt anhangen!
Du bist meines Lebens Leben;
nun kann ich mich durch dich
wohl zufrieden geben.
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(13) Meine Schuld kann mich nicht drücken,
denn du hast meine Last
all' auf deinem Rücken.
Kein Fleck ist an mir zu finden,
ich bin gar rein und klar
aller meiner Sünden.
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(14) Ich bin rein um deinetwillen;
du gibst g'nug Ehr' und Schmuck,
mich darein zu hüllen.
Ich will dich ins Herze schließen;
o mein Ruhm, edle Blum',
laß dich recht genießen!
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(15) Ich will dich mit Fleiß bewahren,
ich will dir Leben hier,
dir will ich abfahren;
mit dir will ich endlich schweben
voller Freud' ohne Zeit
dort im andern Leben.
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(1) Herbei, o ihr Gläubigen,
Jauchzt und triumphieret,
O kommet, o kommet nach Bethlehem!
Schauet das Kindlein,
Uns zum Heiland geboren!
R - - : Kommt lasset uns anbeten, : - -
Kommt lasset uns anbeten,
Den König, den Herrn!
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(2) Du König der Ehren,
Herrscher der Heerscharen,
Verschmähst nicht zu ruhen in Marien's Schoß
Gott, wahrer Gott,
Von Ewigkeit geboren!
R
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(3) Kommt, singet dem Herren,
O ihr Engelchöre,
Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen;
Ehre sei Gott im Himmel
Und auf Erden.
R
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(4) Dir, der du bist heute
Mensch für uns geboren
O Jesu sei Ehre und Preis und Ruhm
Dir fleischgeword'nes
Wort des ewgen Vaters.
R
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(1) Ich steh an deiner Krippe hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring' und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
und laß dir's wohl gefallen.
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(2) Da ich noch nicht geboren war,
da bist du mir geboren
und hast dich mir zu eigen gar,
eh' ich dich kannt, erkoren.
Eh' ich durch deine Hand gemacht,
da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.
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(3) Ich lag in tiefer Todesnacht,
du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht',
wie schön sind deine Strahlen.
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(4) Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib ich anbetend stehen.
O daß mein Sinn ein Abgrund wär
und meine Seel' ein weites Meer,
daß ich dich möchte fassen.
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(1) Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all!
Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall
und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht!
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(2) O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hell glänzendem Strahl
in reinlichen Windeln, das himmlische Kind,
viel schöner und holder als Engelein sind!
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(3) Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh,
Maria und Joseph betrachten es froh.
Die redlichen Hirten knien betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.
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(4) O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Hände und danket wie sie;
stimmt freudig, ihr Kinder,
wer wollt sich nicht freu'n?
Stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!
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(5) Was geben wir Kinder, was schenken wir dir,
du bestes und liebstes der Kinder, dafür?
Nichts willst du von Schätzen
und Reichtum der Welt,
ein Herz nur voll Demut allein dir gefällt.
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(6) So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin;
wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn;
und mache sie heilig und selig wie deins,
und mach sie auf ewig mit deinem in eins.
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(1) Inmitten der Nacht,
als Hirten erwacht,
da hörte man singen
und Gloria klingen
ein englische Schar,
ja ja,
geboren Gott war.
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(2) Die Hirten im Feld
verließen ihr Zelt,
Sie gingen mit Eilen,
ja ohne Verweilen
dem Krippelein zu,
ja zu,
der Hirt und der Bub.
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(3) Sie fanden geschwind
das göttliche Kind
es herzlich zu grüßen,
es herzlich zu küssen
sie waren bedacht,
bedacht
dieselbige Nacht.
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(4) Ach Vater anschau
was finden wir da?
Ein herziges Kindlein
auf schneeweißen Windlein
dabei sind zwei Tier
zwei Tier
Ochs und Esel allhier.
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(5) Dabei zeigt sich auch
eine schöne Jungfrau.
Sie tut sich bemühen,
beim Kindlein zu knien,
und betet es an,
es an
ei Brüder schauts an!
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(6) Ach, daß Gott walt´,
wie ist es so kalt!
Möcht einer erfrieren,
das Leben verlieren;
wie dauert mich das Kind!
das Kind
wie scharf geht der Wind!
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(7) Ach, daß Gott erbarm´,
wie ist die Mutter so arm!
Sie hat kein Pfännelein,
zu kochen dem Kindelein:
kein Mehl und kein Schmalz,
kein Schmalz
kein Milch und kein Salz.
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(8) Ihr Brüder kommt raus,
wir wollen nach Haus!
Kommt alle, wir wollen
dem Kindlein was holen.
kommt einer hierher,hierher
so kommt er nicht leer.
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(9) Kommt, Christen, kommt her,
kommt aber nicht leer,
beschauet das Kindlein,
es liegt in dem Kripplein,
schenkt ihm euer Herz,
das Herz,
es lindert den Schmerz.
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(1) Joseph, lieber Joseph mein,
Hilf mir wieg'n mein Kindelein,
Gott der wird dein Lohner sein,
Im Himmelreich der Jungfrau Sohn Maria.
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(2) Gerne, liebe Maria mein,
Helf' ich wiegen dein Kindelein,
Gott der wird mein Lohner sein,
Im Himmelreich, der Jungfrau Sohn Maria.
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(3) Freu dich nun, du christlich Schar!
Gott, der Himmelskönig klar,
macht uns Menschen offenbar,
den uns gebar die reine Magd Maria
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(4) Alle Menschen soll gar
ganz in Frieden kommen dar,
daß ein jeder recht erfahr,
den uns gebar die reine Magd Maria.
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(5) Uns erschien Immanuel,
wie uns verkündet Gabriel
und bezeugt Ezechiel:
du Mensch ohn Fehl dich hat geborn Maria.
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(6) Ewgen Vaters ew'ges Wort,
wahrer Gott der Tugend Hort,
irdisch hier, im Himmel dort
der Seelen Pfort die uns Gebar Maria.
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(7) Süßer Jesu auserkor'n,
Weißt wohl, daß wir war'n verlor'n,
Still uns deines Vaters Zorn,
Dich hat gebor'n die reine Magd Maria.
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(8) Himmlisch Kind, o großer Gott,
leidest in der Krippen Not.
Machst die Sünder frei vom Tod,
du englisch Brot, das uns gebar Maria.
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(1)
R: Kling, Glöckchen, klinge-linge-ling,
kling, Glöckchen kling!
Laßt mich ein, ihr Kinder, ist so kalt der Winter;
öffnet mir die Türen! Laßt mich nicht erfrieren!
R
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(2)
R
Mädchen, hört, und Bübchen, macht mir auf das Stübchen,
bring euch viele Gaben, sollt euch dran erlaben!
R
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(3)
R
Hell erglüh'n die Kerzen, öffnet mir die Herzen,
daß ich euch erfreue jeden Tag aufs neue.
R
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(1) Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Frau'n!
Kommet, das liebliche Kindlein zu schau'n!
Christus, der Herr, ist heute geboren,
den Gott zum Heiland euch hat erkoren.
Fürchtet euch nicht!
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(2) Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,
was uns verheißen der himmlische Schall!
Was wir dort finden, lasset uns künden,
lasset uns preisen mit frommen Weisen,
Halleluja!
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(3) Wahrlich, die Engel verkünden heut
Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud':
Nun soll es werden Friede auf Erden,
den Menschen allen ein Wohlgefallen.
Ehre sei Gott!
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(1) Laßt uns froh und munter sein
Und uns recht von Herzen freu'n!
Lustig, lustig, trallerallera,
- - : Bald ist Niklausabend da! : - -
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(2) Dann stell ich den Teller auf,
Niklaus legt gewiß was drauf.
Lustig, lustig, trallerallera,
- - : Bald ist Niklausabend da! : - -
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(3) Wenn ich schlaf, dann träume ich:
Jetzt bringt Niklaus was für mich.
Lustig, lustig, trallerallera,
- - : Jetzt ist Niklausabend da! : - -
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(4) Wenn ich aufgestanden bin,
Lauf ich schnell zum Teller hin.
Lustig, lustig, trallerallera,
- - : Jetzt war Niklausabend da! : - -
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(5) Niklaus ist ein guter Mann,
Dem man nicht g'nug danken kann.
Lustig, lustig, trallallalla,
- - : Jetzt war Nikolausabend da! : - -
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(1) Lieb Nachtigall, wach auf!
Wach auf, du schönes Vögelein
Auf deinem grünen Zweigelein,
Wach hurtig auf, wach auf!
Dem Kindelein auserkoren,
Heut geboren, fast erfroren,
Sing, sing, sing, dem zarten Jesulein!
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(2) Flieg her zum Krippelein!
Flieg her, du kleines Schwesterlein,
Blas an dem feinen Psalterlein,
Sing, Nachtigall, gar fein.
Dem Kindelein musiziere,
Koloriere, jubiliere,
Sing, sing, sing, dem süßen Jesulein.
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(3) Stimm, Nachtigall, stimm an!
Den Takt gib mit den Federlein
Auch freudig schwing die Flügelein
Erstreck dein Hälselein!
Der Schöpfer ein Mensch will werden
Mit Gebärden hier auf Erden
Sing, sing, sing
Dem werten Jesulein!
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(4) Sing, Nachtigall, ohn' End,
Zu vielen hunderttausend Mal
Das Kindlein lobe ohne Zahl,
Ihm deine Liebe send'!
Dem Heiland mein Ehr' erweise,
Lob' und preise, laut und leise,
Sing, sing, sing
Dem Christuskindelein!
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(1) Lobt Gott, ihr Christen, alle gleich
In seinem höchsten Thron,
Der heut' schleußt auf sein Himmelreich
- - : Und schenkt uns seinen Sohn. : - -
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(2) Er kommt aus seines Vaters Schoß
Und wird ein Kindlein klein,
Er liegt dort elend, nackt und bloß
- - : In einem Krippelein. : - -
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(3) Er äußert sich all' seiner G' walt,
Wird niedrig und gering,
Und nimmt an sich ein' s Knechts Gestalt,
- - : Der Schöpfer aller Ding'. : - -
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(4) Er wechselt mit uns wunderlich:
Fleisch und Blut nimmt er an
Und gibt uns in sein' s Vater Reich
- - : Die klare Gottheit dran.: - -
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(5) Er wird ein Knecht und ich ein Herr;
Das mag ein Wechsel sein!
Wie könnt' es doch sein freundlicher,
- - : Das herze Jesulein. : - -
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(6) Heut schleußt er wieder auf die Tür
Zum schönen Paradeis:
Der Cherub steht nicht mehr dafür,
- - : Gott sei Lob, Ehr' und Preis! : - -
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(1) Macht hoch die Tür, die Tor' macht weit!
Es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich,
ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Leben mit sich bringt,
der halben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Schöpfer reich an Rat.
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(2) Er ist gerecht, ein Helfer wert,
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
sein Königskron' ist Heiligkeit,
sein Zepter ist Barmherzigkeit;
all unser Not zum End' er bringt,
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Heiland groß von Tat!
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(3) O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
so diesen König bei sich hat.
Wohl allen Herzen insgemein,
da dieser König ziehet ein.
Er ist die rechte Freudensonn,
bringt mit sich lauter Freud und Wonn.
Gelobet sei mein Gott,
mein Tröster früh und spat.
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(4) Macht hoch die Tür, die Tor' macht weit,
eur Herz zum Tempel zubereit'.
Die Zweiglein der Gottseligkeit
steckt auf mit Andacht, Lust und Freud;
so kommt der König auch zu euch,
ja Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott,
voll Rat, voll Tat, voll Gnad.
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(5) Komm, o mein Heiland, Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein,
dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein heilig Geist uns führ und leit
den Weg zur ew'gen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr.
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(1) Maria durch ein'n Dornwald ging,
Kyrieleison!
Maria durch ein'n Dornwald ging,
Der hat in sieb'n Jahr kein Laub getragen.
Jesus und Maria.
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(2) Was trug Maria unter ihrem Herzen'
Kyrieleison!
Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
Das trug Maria unterm Herzen!
Jesus und Maria.
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(3) Da hab'n die Dornen Rosen getragen,
Kyrieleison!
Als das Kindlein durch den Wald getragen,
Da haben die Dornen Rosen getragen!
Jesus und Maria.
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(4) Wie soll dem Kind sein Name sein?
Kyrieleison!
Der Name, der soll Jesus sein,
Das war von Anfang der Name sein!
Jesus und Maria.
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(5) Wer soll dem Kind sein Täufer sein?
Kyrieleison!
Das soll der Sankt Johannes sein,
Der soll dem Kind sein Täufer sein!
Jesus und Maria.
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(6) Was kriegt das Kind zum Patengeld?
Kyrieleison!
Den Himmel und die ganze Welt,
Das kriegt das Kind zum Patengeld!
Jesus und Maria.
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(7) Wer hat erlöst die Welt allein?
Kyrieleison!
Das hat getan das Christkindlein,
Das hat erlöst die Welt allein!
Jesus und Maria!
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(1) Morgen, Kinder, wird's was geben,
Morgen werden wir uns freu'n!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
Wird in unsrem Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
Heißa, dann ist Weihnachtstag!
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(2) Wie wird dann die Stube glänzen
Von der großen Lichterzahl!
Schöner als bei frohen Tänzen
Ein geputzter Kronensaal!
Wißt ihr noch, wie voriges Jahr
Es am Heiligen Abend war?
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(3) Wißt ihr noch die Spiele, Bücher
Und das schöne Schaukelpferd,
Schöne Kleider, woll'ne Tücher,
Puppenstube, Puppenherd?
Morgen strahlt der Kerzen Schein,
Morgen werden wir uns freu'n.
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(4) Wißt ihr noch mein Räderpferdchen,
Malchens nette Schäferin,
Jettchens Küche mit dem Herdchen
Und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin
Mit der gelben Violin?
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(5) Wißt ihr noch den großen Wagen
Und die schöne Jagd von Blei?
Unsre Kinderchen zum Tragen
Und die viele Nascherei?
Meinen fleiß'gen Sägemann
Mit der Kugel unten dran?
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(6) Welch ein schöner Tag ist morgen!
Neue Freuden hoffen wir.
Unsere guten Eltern sorgen
Lange, lange schon dafür
O gewiß, wer sie nicht ehrt
Ist der ganzen Lust nicht wert.
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(1) O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!
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(2) O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!
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(3) O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!
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(1) O Heiland, reiß die Himmel auf,
herab, herab vom Himmel lauf,
reiß ab vom Himmel Tor und Tür,
reiß ab, wo Schloß und Riegel für.
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(2) O Gott, ein' Tau vom Himmel gieß,
im Tau herab, o Heiland fließ.
Ihr Wolken, brecht und regnet aus
den König über Jakobs Haus.
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(3) O Erd', schlag aus, schlag aus, o Erd',
daß Berg und Tal grün alles werd'.
O Erd', herfür dies Blümlein bring,
o Heiland, aus der Erden spring.
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(4) Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt,
Darauf sie all? ihr? Hoffnung stellt?
O komm, ach komm vom höchsten Saal,
Komm tröst uns hie im Jammertal.
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(5) O klare Sonn?, du schöner Stern,
Dich wollten wir anschauen gern.
O Sonn?, geh auf, ohn' deinen Schein
In Finsternis wir alle sein.
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(6) Hie leiden wir die größte Not,
Vor Augen steht der ewig' Tod;
Ach komm, führ uns mit starker Hand
Vom Elend zu dem Vaterland.
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(1) O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Wie grün sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
Nein auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Wie grün sind deine Blätter!
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(2) O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat schon zur Weihnachtszeit,
Ein Baum von dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Du kannst mir sehr gefallen!
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(3) O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
Gibt Mut und Kraft zu jeder Zeit!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Dein Kleid will mich was lehren!
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(1) Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg,
führ uns zur Krippe hin, zeig wo sie steht;
leuchte du uns voran, bis wir dort sind,
Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind!
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(2) Stern über Bethlehem, bleib bei uns stehn.
Du sollst den steilen Pfad vor uns her gehen!
Führ uns zu Stall und zu Esel und Rind;
Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind!
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(3) Stern über Bethlehem, nun bleibst du stehn
und läßt uns alle das Wunder hier sehn,
das da geschehen, was niemand gedacht,
Stern über Bethlehem, in dieser Nacht!
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(4) Stern über Bethlehem, wir sind am Ziel,
denn dieser arme Stall bringt doch so viel!
Du hast uns hergeführt, wir danken dir.
Stern über Bethlehem, wir bleiben hier!
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(1) Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft; einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
- - : Schlaf in himmlischer Ruh'! : - -
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(2) Stille Nacht! Heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel Halleluja.
Tönt es laut von Ferne und Nah:
- - : Christ, der Retter ist da! : - -
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(3) Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn! O wie lacht
Lieb´ aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund',
- - : Christ in deiner Geburt! : - -
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(4) Stille Nacht, heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht,
Aus des Himmels goldenen Höh'n,
Uns der Gnaden Fülle läßt seh'n,
- - : Jesum in Menschengestalt! : - -
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(5) Stille Nacht, heilige Nacht!
Wo sich heut' alle Macht
Väterlicher Liebe ergoß,
Und als Bruder huldvoll umschloß
- - : Jesus die Völker der Welt! : - -
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(6) Stille Nacht, heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
Als der Herr vom Grimme befreit
In der Väter urgrauer Zeit
- - : Aller Welt Schonung verhieß! : - -
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(1) Tochter Zion, freue dich!
Jauchze, laut, Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir!
Ja er kommt, der Friedenfürst.
Tochter Zion, freue dich!
Jauchze, laut, Jerusalem!
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(2) Hosianna, Davids Sohn,
Sei gesegnet deinem Volk!
Gründe nun dein ewig' Reich,
Hosianna in der Höh'!
Hosianna, Davids Sohn,
Sei gesegnet deinem Volk!
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(3) Hosianna, Davids Sohn,
Sei gegrüßet, König mild!
Ewig steht dein Friedensthron,
Du, des ew'gen Vaters Kind.
Hosianna, Davids Sohn,
Sei gegrüßet, König mild!
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(1) Vom Himmel hoch da komm' ich her,
Ich bring' euch gute neue Mähr,
Der guten Mähr bring' ich so viel,
Davon ich sing'n und sagen will.
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(2) Euch ist ein Kindlein heut' gebor'n
Von einer Jungfrau auserkor'n,
Ein Kindelein, so zart und fein,
Das soll eur Freud' und Wonne sein.
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(3) Es ist der Herr Christ, unser Gott,
Der will euch führ'n aus aller Not,
Er will eu'r Heiland selber sein,
Von allen Sünden machen rein.
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(4) Er bringt euch alle Seligkeit,
Die Gott der Vater hat bereit,
Daß ihr mit uns im Himmelreich
Sollt leben nun und ewiglich.
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(5) So merket nun das Zeichen recht,
Die Krippe, Windelein so schlecht;
Da findet ihr das Kind gelegt,
Das alle Welt erhält und trägt.
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(6) Des laßt uns alle fröhlich sein
Und mit den Hirten gehn hinein,
Zu sehn, was Gott uns hat beschert,
Mit seinem lieben Sohn verehrt.
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(7) Merk auf, mein Herz, und sieh dorthin!
Was liegt doch in dem Krippelein?
Wer ist das schöne Kindelein?
Es ist das liebe Jesulein.
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(8) Sei mir willkommen, edler Gast!
Den Sünder nicht verschmähet hast,
Und kommst in Elend her zu mir,
Wie soll ich immer danken dir?
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(9) Ach Herr, du Schöpfer aller Ding',
Wie bist du worden so gering,
Daß du da liegst auf dürrem Gras,
Davon ein Rind und Esel aß!
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(10) Und wär die Welt vielmal so weit,
Von Edelstein und Gold bereit't,
So wär sie doch dir viel zu klein,
Zu sein ein enges Wiegelein.
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(11) Der Sammet und die Seide dein,
Das ist groß Heu und Windelein,
Darauf du König groß und reich
Herprangst, als wär's dein Himmelreich.
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(12) Das hat also gefallen dir,
Die Wahrheit anzuzeigen mir:
Wie aller Welt Macht, Ehr' und Gut
Vor dir nichts gilt, nicht hilft noch tut.
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(13) Ach, mein herzliebes Jesulein,
Mach dir ein rein, sanft Bettelein,
Zu ruhen in mein's Herzens Schrein,
Daß ich nimmer vergesse dein!
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(14) Davon ich allzeit fröhlich sei,
Zu springen, singen immer frei
Das rechte Susannine schon,
Mit Herzenslust den süßen Ton.
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(15) Lob, Ehr' sei Gott im höchsten Thron,
Der uns schenkt seinen ein'gen Sohn!
Des freuen sich der Engel Schar
Und singen uns solch neues Jahr.
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(1) Vom Himmel hoch, o Engel, kommt!
Eia, eia, susani, susani, susani!
Kommt, singt und springt,
kommt pfeift und trombt!
Halleluja, Halleluja!
Von Jesus singt und Maria!
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(2) Kommt ohne Instrumente nit,
Eia, eia, susani, susani, susani!
Bringt Lauten, Harfen, Geigen mit!
Halleluja, Halleluja!
Von Jesus singt und Maria!
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(3) Laßt hören euer Stimmen viel,
Eia, eia, susani, susani, susani!
Mit Orgel- und mit Saitenspiel!
Halleluja, Halleluja!
Von Jesus singt und Maria!
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(4) Hier muß die Musik himmlisch sein,
Eia, eia, susani, susani, susani!
Weil dies ein himmlisch Kindelein.
Halleluja, Halleluja!
Von Jesus singt und Maria!
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(5) Die Stimmen müssen lieblich gehn
Eia, eia, susani, susani, susani!
Und Tag und Nacht nicht stille stehn.
Halleluja, Halleluja!
Von Jesus singt und Maria!
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(6) Sehr süß muß sein der Orgel Klang,
Eia, eia, susani, susani, susani!
Süß über allen Vogelsang.
Halleluja, Halleluja!
Von Jesus singt und Maria!
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(7) Das Saitenspiel muß lauten süß,
Eia, eia, susani, susani, susani!
Davon das Kindlein schlafen muß.
Halleluja, Halleluja!
Von Jesus singt und Maria!
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(8) Singt Fried den Menschen weit und breit,
Eia, eia, susani, susani, susani!
Gott Preis und Ehr in Ewigkeit!
Halleluja, Halleluja!
Von Jesus singt und Maria!
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(1) Was soll das bedeuten, es taget ja schon
ich weiß wohl es geht erst um Mitternacht 'rum
Schaut nur daher, schaut nur daher
wie glänzen die Sternlein je länger, je mehr
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(2) Treibt z'sammen, treibt z'sammen
die Schäflein fürbaß,
Treibt z'sammen, treibt z'sammen,
dort zeig ich euch was:
Dort in dem Stall, dort in dem Stall,
werd't Wunderding sehn, treibt z'sammen einmal
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(3) Ich hab nur ein wenig von weitem geguckt,
da hat mir mein Herz schon vor Freuden gehupft:
ein schönes Kind, ein schönes Kind,
liegt dort in der Krippe bei Esel und Rind
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(4) Ein herziger Vater, der steht auch dabei,
ein 'wunderschöne Jungfrau
kniet auch auf dem Heu.
Um und um singt's, um und um klingts:
man sieht ja kein Lichtlein so um und um brinnt's
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(5) Das Kindlein, das zittert vor Kälte und Frost,
ich dacht mir: I wer hat es denn also verstoßt,
daß man auch heut, daß man auch heut
Ihm sonst keine andre Herberg' anbeut
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(6) So gehet und nehmet ein Lämmlein vom Gras
und bringet dem schönen Christkindlein etwas!
Geht nur fein sacht, Geht nur fein sacht,
auf daß ihr dem Kindlein kein Unruh nicht macht
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(1) Wir sagen euch an den lieben Advent
Sehet, die erste Kerze brennt!
Wir sagen euch an eine heilige Zeit.
Machet dem Herrn den Weg bereit!
Freut euch, ihr Christen! Freuet euch sehr.
Schon ist nahe der Herr.
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(2) Wir sagen euch an den lieben Advent.
Sehet, die zweite Kerze brennt.
So nehmet euch eins um das andere an,
wie auch der Herr an uns getan!
Freut euch, ihr Christen! Freuet euch sehr.
Schon ist nahe der Herr.
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(3) Wir sagen euch an den lieben Advent.
Sehet, die dritte Kerze brennt.
Nun tragt eurer Güte hellen Schein
weit in die dunkle Welt hinein.
Freut euch, ihr Christen! Freuet euch sehr.
Schon ist nahe der Herr.
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(4) Wir sagen euch an den lieben Advent.
Sehet, die vierte Kerze brennt.
Gott selber wird kommen, er zögert nicht.
Auf, auf, ihr Herzen, werdet licht.
Freut euch, ihr Christen! Freuet euch sehr.
Schon ist nahe der Herr.
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(1) Zu Bethlehem geboren
Ist uns ein Kindelein,
Dies hab ich auserkoren,
Sein eigen will ich sein.
Eia, eia, sein eigen will ich sein.
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(2) In seine Lieb versenken
Will ich mich ganz hinab;
Mein Herz will ich ihm schenken
Und alles, was ich hab!
Eia, eia, und alles, was ich hab!
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(3) O Kindelein von Herzen,
Dich will ich lieben sehr,
In Freuden und in Schmerzen,
Je länger mehr und mehr.
Eia, eia, Eia, eia, je länger mehr und mehr.
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(4) Dich, waren Gott, ich finde
In meinem Fleisch und Blut,
Darum ich denn mich binde
An dich, mein höchstes Gut.
Eia, eia, an dich, mein höchstes Gut.
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(5) Dazu dein Gnad mir gebe,
Bitt' ich aus Herzensgrund,
Daß ich allein dir lebe,
Jetzt und zu aller Stund'!
Eia, eia, jetzt und zu aller Stund'!
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(6) Laß mich von dir nicht scheiden,
Knüpf zu, knüpf zu das Band
Der Liebe zwischen beiden,
Nimm hin mein Herz zum Pfand.
Eia, eia, nimm hin mein Herz zum Pfand.
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