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Computeranwender

Weil wir alle hier zwangsläufig mit Rechnern und Informationstechnologie zu tun haben, will ich zu dieser Thematik hier auch ein bißchen schreiben. Eigentlich gehöre ich ja auch zu denen, die beruflich entfernt etwas mit so etwas zu tun haben müßten, weil ich bei der Informatik-Firma IT Sky Consulting GmbH eine C5-Stelle habe ;-), deshalb werde ich Inhalte zu diesen Themen außerdem auch auf meiner beruflichen Webseite und dem zugehörigen Blog behandeln.

Linux-Pinguin ?  Ich bin übrigens sehr dagegen, armen und weniger armen Softwarefirmen Schäden durch Installation inoffizieller Kopien von deren Software zuzufügen, und ich möchte auch die Leser dieser Seiten darum bitten, sich an die entsprechenden Bestimmungen zu halten, also gegebenenfalls die teuren CDs oder Lizenzen zu kaufen und korrekt einzusetzen. Die Installation solcher illegaler Kopien ist in manchen Ländern strafbar. Andererseits will ich durch die Bezahlung offizieller Kopien auch mir selbst keinen zu großen finanziellen Schaden zufügen.

Rangordnung Eigentlich könnte ich jetzt hier schreiben, warum "mein" Betriebssystem, Fenstersystem, Bildverarbeitungsprogramm, Editor u.s.w. das allerbeste ist. Aber das will ich mir hier sparen, denn ich will niemandem den Spaß an irgendwelcher Software verderben und es möge sich jeder seine eigene Meinung bilden. Ich glaube, daß sich Linux als Betriebssystem langsam weiter verbreiten wird. Das wird sicher noch eine Weile dauern. Und man kann sich darüber freuen, daß andere Systeme auch gut geworden sind. Ich denke, daß ein zunehmender Wettbewerb sich hier bewährt. Gleichzeitig passen sich andere Systeme im Unix/Linux-Umfeld an Linux an, z.B. Solaris oder Aix. Sie werden gängigen GNU/Linux-Installationen immer ähnlicher. Das heißt, sie übernehmen einige GNU-Tools, die unter Linux selbstverständlich sind und sie werden kompatibel zu Linux. SUN ersetzt schon lange CDE durch Gnome. Damit werden auch diese Unixe benutzerfreundlicher, was zum Glück für uns Benutzer ein zunehmend wichtiger Punkt für die Anbieter ist. Vielleicht wird sich Solaris noch etliche Jahre halten, weil es sich gut für sehr große Systeme eignet. Aber IBM, SGI und HP setzen schon heute auch zulasten ihres eigenen Unix hauptsächlich auf Linux. Nur als benutzerfreundliches System haben Systeme aus dem Unix/Linux-Umfeld die Chance, sich zu halten und an Boden zu gewinnen. Ich glaube, die Entwicklung bleibt spannend und es wird auch immer wieder neue Dinge und Überraschungen geben.

DM Yen Dollar Wer übrigens der Meinung ist, einen Rechner nur mit vorinstallierter Software zu bekommen, die er gar nicht, überhaupt nicht, benutzen will, der sollte sich vielleicht einmal ansehen, ob die Lizenz nicht eine Rückerstattung der Lizenzgebühren bei Nichtnutzung erlaubt. Ich habe diese Problematik nie erlebt, denn es ist mir in den letzten 10 Jahren gelungen, fast alle meine Rechner als reine Hardware zu kaufen. Nur einige gebrauchte Rechner enthielten eine "gebrauchte" Lizenzen für verschiedene MS-Windows-Versionen, jedoch habe ich sie jeweils auf Linux umgestellt. Tatsächlich habe ich das, was ich nicht lizenziert habe, auch nicht inoffiziell doch noch installiert. Wer aber einen Rechner mit unerwünschtem NT (NT 4.0, Windows 2000 oder Windows "Big Brother"="eXtralarge Prother"=XP) kauft, sollte sich doch genauer die Lizenzbestimmungen ansehen. Vielleicht kann man da mit ein bißchen Hartnäckigkeit etwas Geld zurückbekommen. Oder ist diese Software (NT, MS-DOS, Windows,...) wirklich umsonst zu haben?

Biber Elch Zum Schreiben von Papieren, Briefen u.s.w., neben Mail auch noch ein relativ wichtiger Verwendungszweck der Rechner, benutze ich hauptsächlich TeX, wobei ich mehr und mehr von PlainTex auf LaTeX umstelle. Wenn ein bestimmtes Dateiformat gewünscht wird, kann ich auch LibreOffice oder OpenOffice verwenden. Ich habe sogar die Möglichkeit, in VMWare MS-Office einzusetzen, aber das kommt eher selten vor. Für die meisten Fälle verwende ich TeX oder LaTex. Genau genommen dient das bei mir nur zum Formatieren. Das eigentliche Schreiben mache ich ja mit einem Editor meiner Wahl, das ist dann zum Beispiel GNU-Emacs. Um es gleich vorwegzunehmen, ich habe nichts gegen VI. Ich benutze den VI auch oft und ich finde es auch wichtig, damit umgehen zu können, weil man damit auf jeder noch so sparsam installierten Unix-, Linux- oder MacOS-X-Maschine arbeiten kann. Aber ich glaube nicht, daß man es sich mit dem Ding besonders leicht macht, Neueinsteigern UNIX schmackhaft zu machen. Software von der Art des VI wird niemals einen größeren Beitrag dazu leisten, daß Durchschnittsanwender von Windows auf Linux oder UNIX umstellen, obwohl der VI wirklich eine geniale Software ist und mit unheimlich wenig Ressourcenverbrauch fantastische Funktionalität bietet. Der Kenner kann noch nach Jahren neue nützliche Funktionen entdecken, sagt man mir. Bei Emacs weiß ich, daß es (auch) so ist. Aber die Bedienung ist eben doch etwas ungewöhnlich. Für den Profi, der seine Tasten kennt, ist das natürlich kein Problem, da mag es mit den etwas kürzeren und etwas kryptischeren Tastenkürzeln des VI sogar noch schneller gehen. Die üblichen Vorurteile, daß Emacs auch nicht viel benutzerfreundlicher wäre, stammen noch aus alten Zeiten, als Emacs die tatsächlich katastrophale Version 18 hatte. Ein VI in Gestalt von nvi, vim oder elvis ist auch erheblich besser, als das, was so mit Solaris oder Aix oder sogar NT (mittels Resource-Kit) ausgeliefert wurde, hat aber den einen Vorteil des VI (noch) nicht, nämlich standardmäßig auf jedem UNIX (oder gar auf jedem Rechner überhaupt) installiert zu sein.

X11 Abgesehen davon kenne ich mich noch aufgrund beruflicher und privater Tätigkeiten mit SunOS 4, Solaris (2.51, 2.6, 7, ...), Aix, NeXT-Step mit X11 und auch ein bißchen NT (MS-Windows NT/2000/XP) aus. Vielleicht erinnere ich mich sogar noch an DOS oder VMS, aber da bin ich mir wirklich nicht mehr so ganz sicher, denn das habe ich seit über 12 Jahren nicht mehr gebraucht und werde es wohl auch nicht mehr brauchen.

Java-Tasse Perl-Kamel Vor ein paar Jahren war es ja noch das große Thema, wenn man einmal eine kleine oder auch größere Software schreiben konnte. Wenn man sich die Sache genauer ansieht, ist es doch viel aufwendiger, brauchbare und tragfähige Konzepte und Architekturen aufzustellen, bevor man sich mit Details wie GUI-Design und Datenbankmodellen und ähnlichen Dingen beschäftigt. Für deren Umsetzung kann man dann unter anderem Dinge wie Oracle, PL/SQL, C, C++, Java, JavaScript, Ruby, HTML, Lisp, Scala oder Perl gebrauchen. Das ist schon ein bißchen Teil meiner Tätigkeiten gewesen. Deshalb habe ich mir auch den Spaß erlaubt, solche Prüfungen wie "Sun Certified Java Programmer" oder "Sun Certified Web Component Developer" oder "Sun Certified Business Component Developer" zu machen. Insbesondere sind in den letzten 10-15 Jahren einige uralte und auch neuere Ideen aufgegriffen worden, die sich als sehr nützlich erweisen dürften. Vor allem das "literate programming", bei dem man aus den Quelltextdateien auch eine menschenlesbare Dokumentation extrahieren kann, ist sehr gut verwirklicht (javadoc, rubydoc, perldoc) und man hat bei großen Projekten eine schöne WWW-Navigation durch die ganzen bereits implementierten Klassen und Methoden. SUN bietet das für die Bibliotheken der Standard-Edition und Enterprise-Edition auf der WWW-Seite an.

Fortran, Pascal und Basic habe ich im Zweifelsfall vergessen; eher erinnere ich mich noch daran, daß es einmal vor einigen Jahren doch recht verbreitet war, auch verschiedene Assemblersprachen zu lernen, was ich auch mitgemacht habe. Aufgrund merkwürdiger Umstände habe ich mit solchen Assembler-Programmen vor vielen Jahre sogar mal einen sogenannte "goldene Diskette" gewonnen, als ich noch unter der damaligen Altersgrenze von 20 für diesen Wettbewerb war.

Datenbank Wer sich etwas länger mit solchen Dingen beschäftigt, wird feststellen, daß für nichttriviale Applikationen fast immer eine Datenbank ins Spiel kommt, heutzutage (noch oder schon?) meistens relational und SQL-basierend. Nach meiner Erfahrung heißen diese Datenbanken normalerweise Oracle, aber es kann ja auch einmal DB2, PostgreSQL, MS-SQL-Server oder mySQL sein. Aber zur Zeit sind ja die sogenannten NoSQL-Datenbanken ein großer Hype und sie haben ihre Anwendungsfälle. Auch damit habe ich in Gestalt von MongoDB schon zu tun gehabt.

XML-Logo Ein anderes aktuelles Thema ist XML. Die Idee ist nicht neu, gibt es doch den Vorläufer (SGML) schon seit ungefähr 30 Jahren. Aber gerade die Tatsache, daß XML so in "Mode" gekommen ist, macht an dieser Stelle den Vorteil aus, denn dadurch wird sichergestellt, daß XML als universelles Format zum Austausch und zur Speicherung von Dokumenten und Daten überhaupt zu gebrauchen ist.

Kyrillische Schrift GNU-Emacs Es gibt auf jeden Fall schon heute eine sehr schöne (englischsprachige) Abhandlung, die beschreibt, was man so zur Behandlung von kyrillischen, insbesondere russischen Texten tun kann. Es geht um die Russifizierung von Latex, a2ps, X11, Netscape etc. Vielleicht geht das auch einmal in die Emacs-Umlaute-FAQ ein, wenn ich dazu einmal kommen sollte.

Mathematik Als kleine Erinnerung an eine frühere Tätigkeit in der computergestützten Algebra möchte ich hier ein paar interessante freie Softwareprodukte erwähnen. Zur Behandlung von gruppentheoretischen Fragen kann man mit dem Programm GAP eine ganze Menge anfangen. Das ist auch als Quelltext verfügbar und da stecken auch für denjenigen, der nicht Gruppentheorie macht, eine Menge interessanter Dinge drin. Wenn man nur genug Zeit hätte. Wenn es um die Dinge geht, die man früher einmal Mathematik nannte, Faktorisierung von Polynomen, Berechnung von Ableitungen und Integralen und all die anderen Dinge, die ich längst vergessen habe, dann kann man mit Mupad oder Axiom ein Programm finden, das es ermöglicht, mit so etwas symbolisch, also exakt, zu rechnen.

Gimp Wer das alles zu trocken findet, der wird sich vielleicht über bunte Bilder mehr freuen. Dafür kann ich das Programm GIMP empfehlen, das für gängige UNIX- und Linux-Systeme (und sogar für Windows NT/2000/XP/Vista/7/8/10/...) verfügbar ist, und mit dem auch allfällige Bildbearbeitungen für diese WWW-Seite durchgeführt worden sind.

FTP Damit Ihr auch wirklich die großen Platten, die man sich heute so leisten kann, vollmachen könnt, habe ich hier noch eine Seite eingefügt, die einige von mir entdeckte oder gar benutzte ftp-Server enthält, wobei eine gewisse regionale Gewichtung wieder einmal ehemalige Wohnorte des Autors dieser Seite erkennen läßt. :-)

Nokia

Es haben wohl viele ein gewisses Misstrauen gegenüber der merkwürdigen Übernahme von Nokia durch einen bekannten US-Amerikanischen Konzern gehegt. Diese erfolgte zunächst durch Positionierung eines CEOs bei Nokia, der sich mehr um die Interessen seines ehemaligen Arbeitgebers als um die Interessen seines jetzigen Arbeitgebers kümmerte, dann durch direkte Übernahme der Mobiltelefonsparte.

Bedauerlich ist es, weil einerseits dadurch ein einst führendes europäisches High-Tech-Unternehmen seine einstige Bedeutung eingebüßt hat. Wie es aussieht ist aber mit Jolla schon ein Nachfolgeunternehmen entstanden, das mit ehemaligen Nokia-Mitarbeitern aufgebaut wird. Ob das ein Erfolg wird, muß die Zeit zeigen.

Nokia hat inzwischen sein einstiges Kerngeschäft an besagten Konzern abgetreten, könnte aber 2016 wieder neu in den Markt für Mobiltelefone eintreten. Natürlich werden Nokia und Jolla nur Nischenanbieter sein, denn inzwischen hat Samsung von Nokia die Marktführerschaft übernommen. Und andere asiatische Hersteller treten sehr aktive auf dem Markt auf. Nordamerikanische und europäische Konzerne werden in diesem Markt mittelfristig nur als Nischenanbieter präsent sein. Es bleibt eine Herausforderung, sich entweder auf kleinere Marktanteile einzustellen und damit trotzdem profitabel zu agieren, sich aus dem Mobiltelefoniegeschäft zurückzuziehen oder unterzugehen.

Links

WWW Ansonsten fange ich einmal an, eine kleine Sammlung von Links aufzubauen. Ich bitte um Verständnis dafür, daß die Linksammlung zum Teil Dinge von oben noch einmal wiederholt. Ich gebe zu, daß sich diese Linksammlung ein bißchen einseitig an meinen Interessen orientiert, aber wer auf meiner WWW-Seite nach Links sucht, muß sich wohl damit abgefunden haben.

GNU & FSF

GNU-Emacs

GRAFIK

Gimp

TeX

TeX

UNIX und Linux

 ?  Linux-Pinguin

X11R6

X11

UML

UML

JAVA

Java gibt es nun schon lange, und es hat sich sehr breit etabliert. Man kritisiert manchmal, daß es etwas zu umständlich ist. Aber für viele Dinge lohnt sich das doch, denn man hat einerseits für sehr große Systeme viele gut ausgereifte Möglichkeiten und andererseits gute, wenn auch schwierig zu handhabende Möglichkeiten, Serverapplikationen für hohen Durchsatz zu entwickeln, insbesondere, wenn man das Multithreading auf die Reihe bekommt.

Anderseits geht das alles heute mit Scala oder vielleicht JRuby viel besser als mit Java, aber da benutzt man von Java die Virtual Machine, nicht aber die eigentliche Programmiersprache.

Java

Ruby

Ruby

Ruby ist der "Shooting-Star" unter den Programmiersprachen. Erfunden wurde es kurz vor Java in Japan, aber es war außerhalb von Japan kaum bekannt, weil die Dokumentation durch eine Sprachbarriere belastet war. Seit ein paar Jahren gibt es auch englischsprachige Dokumentation und es war eine Art Geheimtip, Ruby zu verwenden. Ich habe mich selbst kaum dafür interessiert, aber als meine Kinder eine Programmiersprache lernen sollten, wurde das ein Thema. Nachdem der Versuch, Java für diesen Zweck zu verwenden, in Frust endete, weil das einfach viel zu kompliziert und umständlich war, habe ich meinen Kindern ein Ruby-Buch in die Hand gedrückt, ohne daß ich es selbst gekonnt hätte und das erwies sich als wesentlich erfolgreicher. Heute wird Ruby durch "Ruby on Rails" mehr und mehr als produktive Web-Entwicklungsumgebung wahrgenommen. Die Produktivität der Entwickler ist um ein Vielfaches besser als bei dem heute so üblichen Java. Allerdings sind für echte Highperformance-Systeme heute noch gewisse Grenzen gesetzt, unter anderem, weil das Multithreading in Ruby noch nicht so gut ist.

Perl

Perl-Kamel

Perl gilt als ein bißchen angestaubt. Für viele Zwecke ist Ruby in der Lage, dasselbe zu tun wie Perl, aber etwas eleganter. Aber Perl bleibt doch noch lange erhalten. Einerseits ist es für ganz kleie Dinge einfach praktisch, andererseits gibt es für Perl phantastische Bibliotheken, mit denen Ruby heute noch lange nicht mithalten kann.

Mit den ersten drei Links kann man fast alles zum Thema Perl finden.

Lisp

Lisp-Klammern

Auch wenn Lisp heute seltener für große Projekte eingesetzt zu werden scheint, ist es doch konzeptionell eine sehr interessante Sprache, mit der man viel lernen kann. Außerdem sind einige Lisp-Dialekte als Konfigurations- und Skriptsprachen für Emacs, GIMP und andere GNU-Tools von Bedeutung. Und als DSSSL zur Beschreibung der Konvertierung von XML-Dokumenten in andere Formate.

Datenbanken

Datenbank

Bei den Datenbanken scheint sich abzuzeichnen, daß PostgreSQL eine etwas ähnliche Rolle spielen wird, wie Linux bei den Betriebssystemen. Dies ist eine Open-Source-Datenbank. Es zeichnet sich ab, daß PostgreSQL das erfüllt, was man für anspruchsvolle Applikationen so üblicherweise von dem zugrundeliegenden Datenbanksystem erwartet. Natürlich ist mySQL viel verbreiteter und für bestimmte Zwecke, bei denen nur ein Teil der üblichen vollständigen Datenbankfunktionalität gebraucht wird, auch gut geeignet. Das ändert aber nicht an der Tatsache, daß heute und in der näheren Zukunft Oracle quasi die Standarddatenbank ist.

"Office"-Systeme

MIME, Zeichensätze, Konvertierungen, Internationalisierung u.s.w.

HTML, Browser und WWW

WWW

XML

XML-Logo

Algorithmen

Kurioses